Eine Machete und keine Angst

Als mir Sühen dann die geholte Machete in die Hand drückt, bin vor allem belustigt. Dann allerdings auch etwas verwirrt, wie ich diese Situation einzuschätzen habe. Beim Abendessen haben mir meine Gastmutter und Schwester noch enthusiastisch versucht etwas klar zu machen, was ich nicht verstanden habe. Als ich später durch den Englischlehrer und vor allem den Übersetzter erfuhr, dass die vorangegangenen Gestiken eines abschneidenden Fingers, auf einen Dieb hinweise sollten, dämmerte es (In meiner virtuosen Gestikinterpretation, hatte ich zwar eher auf jemanden getippt, der letzte Nacht andere Finger abgeschnitten hatte. Aber wie ich fairerweise bemerkte, ist diese Andeutung wohl auch auf Diebstahl zutreffend).
Die Ausführungen Sühens, diese Leute rauchen sehr viel Cannabis, machte das Ganze eher weniger klar. Letztendlich sehe ich nun mit etwas unsicherem Lächeln die Machete in meiner Hand an und bin mir ziemlich sicher, dass hier niemand einbrechen wird, gegen den ich diese Waffe wenden solle.
Aber anderseits wirkten schon alle etwas ernst und besorgt, machten mir klar, ich solle wirklich alles abschließen und fragten, ob ich viel Geld im Haus habe…
Für diesen Moment bin ich also etwas unschlüssig, wie ich diese Situation nun einordnen soll und entscheide mich, sie eher lässig zu nehmen. Ganz ehrlich, da wird doch nichts passieren!

IMAG2407.jpg
Damit kann nichts passieren!

Oder?

 

 

– Momentaufnahme vom Februar 2019

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