weltwärts

Der „entwicklungspolitische“ Freiwilligendienst. Ein vom BMZ gegründetes Programm, das mir und ca. 3500 anderen Freiwilligen zwischen 18 und 28 Jahren diese Reise überhaupt ermöglicht.

Wie funktioniert’s?

Im Grunde prüft und unterstützt das BMZ mit weltwärts bestimmte Organisationen, die uns Freiwilligen einen Auslandsaufenthalt ermöglichen. Dazu zählen einmal die sogenannten Entsendeorganisationen und zum anderen die Partnerorganisationen in den jeweiligen Ländern. 
Für mich als Freiwilliger ist weltwärts jedoch in erster Linie eine Art Vermittlungsstelle gewesen, mit dessen Hilfe ich mich überhaupt einmal zurecht gefunden hatte im Gewusel der zahlreichen „FSJ“-Angeboten. Auf der Webseite kann man die geordneten Projekte der Entsendeorganisationen durchstöbern und das finden, was einen am meisten interessiert. Das hat mir damals sehr geholfen, mich zu entscheiden. 

Was bringt’s?

Nun ja, es gibt einiges an Kritik an diesem Programm, nicht zuletzt, weil man größtenteils unqualifizierte junge Leute in Länder des globalen Südens schickt. Eine Menge Geld wird ausgegeben, damit wir eine schöne Zeit verbringen können und dabei noch etwas fürs Gewissen tun. Doch wichtig ist, dass es hier nicht in erster Linie um das aktive „Helfen“ oder Unterstützen in den Ländern ans sich geht. Vielmehr ist das ein Lerndienst. Es geht darum, zu bilden, Bewusstsein zu schaffen, Engagement zu wecken, und dabei auch noch Zusammenarbeit zu fördern. 
Soweit ich es beurteilen kann, gibt es natürlich auch noch Probleme hier und da, aber im Grunde halte ich das Programm für eine wunderbare Sache. Ich bin sehr dankbar, eine solche Möglichkeit bekommen zu haben und kann es nur weiter empfehlen! 

Neugierig geworden?

Also wenn DU mehr zu dem Ganzen erfahren- und diese einmalige Chance vielleicht auch nutzen willst, aber noch einige offene Fragen hast, kontaktiere mich gerne! 
(Und nein, das ist keine Werbung, nur eine Empfehlung meinerseits auf Grundlage guter Erfahrung.)